Alkoholvergiftung Symptome

Symptome einer Alkoholvergiftung

Alkoholvergiftung kann tödlich sein. Typische Symptome einer akuten Alkoholvergiftung sind den meisten Menschen bekannt, oft aus eigener Erfahrung. Die Ärzte unterteilen die Symptome in vier Stufen entsprechend der Blutalkoholkonzentration. Abhängig davon, wie viel Alkohol die Person getrunken hat, wirkt sich die Vergiftung auf den menschlichen Organismus aus. Kopfweh, großer Durst, gerötete Augen und Gedächtnislücken zeugen davon, dass der Alkohol am Vorabend in Strömen floss.

Alkoholvergiftung: Wie man sich richtig verhält

Alkoholvergiftung kann fatal sein. Weil es bei einer Alkoholvergiftung wichtig ist, schnell zu reagieren. Eine Alkoholvergiftung wird oft nur dann in Betracht gezogen, wenn es vielleicht zu spaet ist. Als Entscheidungshilfe eine Checkliste: Gehen Sie immer ins Spital, wenn Sie folgende Symptome haben: Atemprobleme. Falls die betreffende Personen nicht reagieren oder sehr wirr sind.

Die Symptome, die bei einer Alkoholvergiftung vorkommen können, aber nicht von selbst absterben: Sie sind nicht tödlich: Die Blutalkoholkonzentration allein genügt nicht, um die Gefahr einer Alkoholvergiftung einzuschätzen. Der langjährige Trinker "verträgt" wesentlich mehr als junge Leute oder gelegentliche Trinker. Wenn Sie die Verantwortlichkeit für die betreffende Personen nicht mehr wahrnehmen können (oder wollen), sollte der Notfallruf angewählt werden.

Auswärtiges Amt: Österreich: Schweiz: Nach Meldung an die Rettungsdienste Erste-Hilfe-Massnahmen leisten und die betreffende Person bis zur Ankunft des Notarztes bei sich haben. Bei Alkoholvergiftungen: Personen nicht allein zurücklassen. Selbst wenn die Erkrankung keine medizinische Versorgung erforderlich macht: Besonders im Sommer sollten Sie den Betreffenden daran hindern, allein nach Hause zu gehen.

Todesfälle durch Hypothermie treten regelmässig auf, z.B. wenn der Vergiftungsprozess im Aussenbereich "verschlafen" wird. Außerdem sind sie es nicht gewohnt, Alkohol zu trinken. Alkoholvergiftungen können sie rascher tödlich oder dauerhaft schädigen. Scheuen Sie sich nicht, ein Spital zu besuchen, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Baby eine Alkoholvergiftung hat. Im Falle einer Alkoholvergiftung können Sie wirksame Erste-Hilfe-Leistung erbringen:

Kann man die betreffende Stelle erreichen? Bei Bewusstlosigkeit die Atemluft überprüfen und die betroffene Frau während der Atemluft in eine feste seitliche Position bringe. Wenn Sie Atemversagen haben, sollten Sie eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchführen. Versuche, die betreffende Person bewusst zu machen. Bei einem schwachen Pulsschlag die betreffende Personen in eine feste seitliche Position versetzen.

Schützt die betreffende Personen vor Hypothermie, z.B. mit einer Bettdecke oder einem lauwarmen (alkoholfreien) Glas. Wenn sich die betreffende Frau erbrochen hat, hilft ihr beim Aufstehen. Reden Sie ruhig mit dem Betreffenden und verlassen Sie ihn nicht allein. Zur Vermeidung von Stürzen sollte sich der Betreffende setzen.

Bei Bewußtsein und Trunkenheit wird empfohlen, das Brechen selbst anzustoßen. So kann der noch im Bauch befindliche Spiritus schnell aus dem Organismus entfernt werden, bevor er in den Blutstrom eintritt. Durch starke Alkoholexzesse und Bewußtlosigkeit läuft das Brechmittel allmählich aus dem Munde aus.

Oftmals wird das Phänomen erst wahrgenommen, wenn der Betreffende reflektorisch nach Luft stößt. Zur Vermeidung von Personenschäden, wie z.B. Spontanbeißen, sollten die Hände nicht in den Rachen gelegt werden. Hypothermie vorbeugen - denken Sie daran, dass selbst eine laue Nacht im Sommer wesentlich kälter ist als die 36 Grad Celsius-Grenze.

Die Betroffenen spüren ihre Hypothermie nicht und werden Sie nicht darüber aufklären. Schon mit einer einfachen Bettdecke oder einem Mantel kann eine schädliche Hypothermie verhindert werden. Bei Alkoholgenuss kann es vor allem nachts zu Tachykardie kommen. Aufgrund der Tatsache, dass die Herzrhythmusstörung hauptsächlich am Wochenende nach exzessivem Alkoholgenuss auftritt, hat sich der Ausdruck "Holiday-Herzsyndrom" im englischsprachigen Raum durchgesetzt.

Die alkoholbedingte Tachykardie ist hauptsächlich auf die nächtlichen Stunden nach einiger Zeit beschränk. Der eigene Alkoholgenuss sollte jedoch bei Bedarf gesenkt werden. Darüber hinaus wird empfohlen, eventuelle frühere Erkrankungen wie z. B. hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit oder Hyperthyreose zu klären. Tritt die Tachykardie häufiger oder ohne vorheriges Trinken von Alkoholika auf, sollte sie im Zuge einer medizinischen Abklärung geklärt werden.

Sobald der Spiritus in die Blutbahn eingedrungen ist, kann er nicht mehr entfernt werden. Die erste Stufe der Alkoholvergiftung ist daher die Entleerung des Mageninhaltes. Dies kann die weitere Absorption von Blutalkohol verhindern. Den Magen abzupumpen macht aber nur Sinn, wenn der zuletzt konsumierte Wein erst wenige Augenblicke zuvor war.

Falls der Trinkalkohol bereits absorbiert ist, wird in der Regel ein natürlicher Alkoholabbau abgewartet. Bei Alkoholvergiftungen geht es in erster Linie um die Steuerung und Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen. Im Falle einer schweren Kontamination kann eine Therapie auf der intensivmedizinischen Station vonnöten sein. Alkoholvergiftungen verheilen meist ohne Dauerschäden.

Der regelmäßige Konsum von alkoholischen Getränken führt jedoch zu einer Vielzahl von physischen Beeinträchtigungen und kann zu einer Alkoholsucht werden. Eine Alkoholvergiftung kann in schwerwiegenden Ausnahmefällen lebensgefährlich sein oder dauerhafte Schädigungen auslösen. Bei schwangeren Frauen sollte auf Alkoholika verzichtet werden. Spiritus während der Trächtigkeit kann zu schwerwiegenden Gehirnschäden und Fehlbildungen des Kindes im Mutterleib, dem fetalen Alkoholexzess, kommen.

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