Alkoholtherapie

Alkohol-Therapie

Die Abteilung Alkoholtherapie und Suchtabbau hilft Ihnen, wenn Sie Ihren Alkoholkonsum aufgeben und neue Wege gehen wollen. Der Alkoholismus ist in Österreich weit verbreitet. Haben Sie Interesse an der Kurzzeit-Alkoholtherapie PSA im Krankenhaus Wattwil? Daher ist eine effektive und nachhaltige Alkoholtherapie von größter Bedeutung. Die Kenntnis der molekularen und systemischen Wirkungen erleichtert die Entwicklung von Behandlungsmethoden für die Alkoholkrankheit.

"Mein neues Konzept" - zusammen bekämpfen wir den Alkoholkonsum

Wollen Sie Ihren Alkoholgenuss beenden, bevor Ihnen alles aus den Fingern spuckt? Die Suchtbeendigung ist notwendig, wenn Sie die Beherrschung Ihres Alkoholkonsums verlieren und erste Suchtsymptome wie die fehlende Enthaltsamkeit zeigen. Im Privatklinikum St. Luka in Kurort St. Gallen findet man ein einmaliges Behandlungskonzept zur Bekämpfung der Alkoholsucht und deren Begleiterscheinungen wie Angst, Angst, Depression und Burnout.

Mit unserer Alkoholtherapie geben wir Ihnen die Chance auf ein selbst bestimmtes und alkoholfreies Dasein. Spiritus ist eine Erkrankung und kann zu schwerer Sucht führen. Das ist ein weiter Weg, um zuzugeben, dass du Alkoholiker bist. Sie sollten deshalb jetzt handeln und etwas Gutes für Ihre eigene Sicherheit tun mit professioneller Suchtbewältigung und Alkoholtherapie.

Wir führen die Entgiftungs- und Suchtbewältigung sanft und mit einer auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Medikamentendosis durch. Mit einer medikamentösen Behandlung können Sie die Entgiftungsphase ohne große Entzugserscheinungen überleben und so direkt mit der Behandlung starten. Sie umfasst medizinische Versorgung und Naturheilverfahren, Pflege, medizinische Versorgung, individuelle psychische Gespräche, Entspannungstherapien, Ernährungs- und Bewegungstherapien.

Der zuweisende Therapeut geht an dieser Position auf jeden individuellen Patient ein und paßt die Behandlung behutsam an die bestehenden Probleme an.

Krankengymnastik mit Langzeit-Intensivtherapie

Alkoholabhängigkeit wird als schwierig zu behandeln angesehen. Lediglich 6 bis 20 % der Süchtigen werden zwei Jahre nach der Behandlung noch immer enthaltsam behandelt. Mit einem neuen Therapiekonzept, das am Max-Planck-Institut (MPI) für Experimentalmedizin in Göttingen erarbeitet wurde, wird dagegen auch sieben Jahre nach Therapieende eine Abstinenz von über 50 Prozent erzielt, so eine Untersuchung.

Laut der MPI-Forscherin Dr. med. Hannelore Ehrreich sind fast drei Mio. Deutsche so sehr vom Alkohol abhängig, dass es ohne das Medikament zu psychischen oder physischen Entzugserscheinungen kommt. "Dies gilt für alle Bevölkerungsschichten, vom ungelernten Arbeiter bis zum Professor", sagt Ehrreich. Dieser Grad der Abhängigkeiten ist nach Ansicht des Wissenschaftlers nicht mehr zu heilen. Aufgrund der geringen Erfolgsquoten konventioneller Therapien entwickelte sie in den 1990er Jahren mit ihren Mitarbeitern das so genannten Alita-Verfahren, die stationäre Langzeit-Intensivtherapie für Alkoholiker.

Zum einen steht die Intensivmedizin im Mittelpunkt des zweijährigen Programms, zum anderen werden zwei so genannten Alkohol-Aversionen eingesetzt. Durch die Wirkstoffe Kalziumkarbimid und Disulfram wird ein am Abbau von Alkohol beteiligte Enzyme gehemmt, so dass sich das toxische Metabolismusprodukt Azetaldehyd im Organismus anreichert. Bei rezidivierenden Alkoholikern: Senkung des Blutdrucks, Pulsfrequenz, Brechreiz, manchmal auch Kreislaufzusammenbruch.

"Auch für arbeitende Menschen lassen sich Behandlungen mit dem normalen Alltag vereinbaren", sagt Ehrreich. Nur in der ersten Phase werden die Patientinnen und Patienten für ein bis zwei Wochen im Krankenhaus zur entgiften. Zusätzlich wird er ständig durch Blutentnahme oder Urinuntersuchungen auf seinen Alkoholgehalt hin überprüft. Die Hauptursache für den erfolgreichen Prozess sehen wir in der ständigen Intensivbetreuung der Beteiligten.

Laut Ehrreich spielt Alkohol-Aversiva eine psychische Rolle: "Eine Intoleranzreaktion mit Tachykardie und Brechreiz nach einem Rezidiv kann den Betroffenen ermutigen, in Zukunft auf einen Alkoholkonsum zu verzichten. Doch in der Untersuchung war die Anwendung von Scheinmedikamenten ebenso gelungen wie die Anwendung von wirklichen Alkohol-Aversiva. Das Einnehmen der Mittel ist mit der tatkräftigen bewußten Wahl "Ich will nicht trinken" verknüpft, erklärt Hongkongress.

Egal, ob die Probanden Alkohol aversives oder Placebo nahmen: Im Laufe der Enthaltsamkeit war die Gefahr größer, dass die Patientinnen dauernd austrocknen. Selbst wenn das Alita-Verfahren nach Ansicht von Dr. Ehrreich allen anderen Therapien weit voraus ist, bleibt unklar, ob Kranken- und Rentenversicherungsträger die Behandlungskosten aufbringen.

Obwohl dies viel erscheint, ist es wenig im Gegensatz zur ambulanten Entschlackung im Spital und den damit verbundenen Kosten des langfristigen Alkoholgenusses. "Er ist davon ueberzeugt, dass das Angebot den Kassen Kosten erspart. Das ist laut Ehrreich noch lange nicht genug: "Wir bekommen viele Rufe von hoffnungslosen Menschen.

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