Alkoholsucht selbst Behandeln

Selbstbehandlung der Alkoholsucht

Mann: Obwohl einige dieser Gruppen ein fast pseudoreligiöses Selbstverständnis haben, sind sie sehr erfolgreich und eine große Hilfe für die meisten. Für die meisten dieser Menschen sind "die Anderen" natürlich diejenigen, die das Problem haben und nicht sich selbst :-). Mässiger Alkoholkonsum (Rotwein) wird gelegentlich als gesund und lebensverlängernd dargestellt. Viele Alkoholiker denken, dass sie sich selbst helfen können (was in Wirklichkeit nur sehr wenige können). Es gibt mehrere Phasen in der Behandlung des Alkoholismus selbst.

Sie können es selbst machen

AlkoholabhÃ?ngigkeit sollte aufgrund von Entzugssymptomen nicht ohne medizinische Hilfe therapiert werden. Die folgenden Maßnahmen sind nützlich, um das Risiko einer Alkoholsucht zu vermeiden: Trink nicht, um das Problem zu vernachlässigen. Stellen Sie beim Zelebrieren eine Menge an alkoholischen Getränken vorab ein, die Sie erhalten. So lange Sie noch trocken sind, denken Sie über die schlechten Erlebnisse mit dem Spiritus auf jeder Party nach.

Nach Jellineks Plan sollten Gamma-Trinker (süchtige Alkoholiker mit geistiger und körperlicher Behinderung, Alkoholgenuss mit Kontrollverlust), Delta-Trinker und Epsilon-Trinker immer ärztlichen Rat und medizinische Hilfe suchen. Ein Beratungsgespräch ist auch dann zwingend geboten, wenn eines der nachfolgenden Kennzeichen zutrifft: Es besteht dauerhaft der große Wille, Wein zu konsumieren.

Der Alkoholverbrauch kann nicht mehr kontrolliert werden. Bei eingeschränktem Alkoholgenuss kommt es zu körperlichen Problemen (Entzugserscheinungen). Um den gewünschten Effekt zu erzielen, wird immer mehr Spiritus gebraucht. Gesellschaftliche Belange und/oder Pflege werden unterlassen. Sie sind sogar während der Arbeit und/oder unterwegs betrunken. Ungeachtet der familiären und/oder beruflichen Schwierigkeiten aufgrund des Alkoholkonsums wird weiterhin konsumiert.

Bei fehlender Behandlung reduziert sich die mittlere Lebensdauer eines Alkohols um zwölf Jahre. Die häufigsten Ursachen für den Tod sind Suizid (15 % aller Alkoholiker), Unfall, Herzkrankheiten, Leberzirrhose und Krebs.

Gibt es überhaupt eine Möglichkeit der Abheilung? -

Die Meinungen in breiten Bevölkerungskreisen, aber auch bei einigen Medizinern sind weitläufig, dass man einen "echten Alkoholiker" überhaupt nicht kurieren kann. Wer einmal wirklich auf Alkoholeinfluss hereingefallen ist, dem kann auf lange Sicht nicht mehr geholfen werden, d.h. er muss gewissermaßen "abgeschrieben" werden. In dieser allgemeinen Stellungnahme geht es letztendlich um ein Präjudiz, obwohl man nicht leugnen kann, dass es individuelle Alkoholiker gibt, für die diese pessimistischen Prognosen gelten.

Fest steht: Alkoholkrankheiten können nur heilen, wenn die Beteiligten mit all ihren Möglichkeiten kooperieren. Dies unterscheidet sich also grundsätzlich von vielen physischen Erkrankungen, bei denen man "behandelt" werden kann. Bei den Alkoholpatienten wie bei den anderen Süchtigen gibt es jedoch oft, jedenfalls am Beginn, eine zweideutige (ambivalente) Sicht.

Haben die Betroffenen gelegentlich bemerkt, dass sie Alkoholprobleme haben, ist ihre Entscheidung, in der Zukunft darauf zu verzichten, oft recht unbedacht. Viele Alkoholiker denken, dass sie sich selbst bedienen können (was in Wahrheit nur sehr wenige können). Erfolgt die Therapie jedoch über einen ausreichend langen Zeitraum und ist die Motivierung gut, stehen die Heilungschancen genauso gut wie bei vielen anderen Vergleichskrankheiten.

Welche Bedeutung hat die Motivation zur Therapie? Es gibt nur sehr wenige Alkoholiker, die von einem Augenblick auf den anderen verzichten können oder wollen. In der Regel geschieht diese Weiterentwicklung in 6 Stufen (Zwischenziele): 1. Erkennen, dass eine Veränderung der aktuellen Lage erforderlich ist ("So kann es nicht mehr weitergehen"); 2. Erkennen des Hilfsbedarfs ("Ich kann es nicht mehr alleine tun"); 3. Akzeptanz der gebotenen Hilfen ("Ich lass mich helfen"); 4. Erkennen des Hilfsbedarfs ("Ich kann es nicht mehr alleine tun").

Alkoholabhängigkeit annehmen ("Ich bin Alkoholiker"); 5. das Abstinenzziel erkennen ("Ich nehme an, dass ich keinen Alkoholika mehr trinke "); 6. das Ziel der allgemeinen Verhaltensänderung erkennen ("Ich muss mein Verhalten ändern, wenn ich nicht mehr rezidivieren will"). Die Unterstützung des Alkoholikers bei der Durchführung dieser Maßnahmen ist das primäre Therapieziel der Kontaktaufnahme - und Motivationsphase und oft auch der schwerste Teil des Behandlungsverlaufs.

"Behandlungsmotivation " bedeutet also, dass der Alkoholiker auf der Grundlage der oben genannten Schritte die ihm von den Experten (z.B. Ärzte, Mitarbeiter in Beratungsstellen) angebotene Unterstützung konsistent in Anspruch nimmt. Was sind die Grundvoraussetzungen für eine gelungene Alkoholbehandlung? und erkennt an, dass seine gesundheitlichen und sozialen Probleme durch Alkohol hervorgerufen wurden, ist gewillt, in der Psychotherapie mitzuarbeiten und Unterstützung anzunehmen.

Die Verwandten müssen auch über das gesamte Alkoholproblem hinreichend informiert und von der notwendigen Therapie überzeugt sein. Andererseits hat sich herausgestellt, dass Verwandte, besonders solche von Partnern, oft eine katastrophale Bedeutung für die Entwicklung und Erhaltung des Alkoholkonsums haben. Aus diesem Grund ist das Benehmen des Patienten während der Therapie sehr wichtig.

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