Alkoholsucht Entzugserscheinungen

Entzugserscheinungen bei Alkoholabhängigkeit

Eine Indikation für Alkoholabhängigkeit sind Entzugserscheinungen, die nicht unbedingt nur körperlich sein müssen. Verabreichung von Beruhigungsmitteln (Cave: Benzodiazepine), Neuroleptika oder Alkohol. Wenn Entzugserscheinungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Brechreiz; Nervosität;

Schlafstörungen; starker Drang, Alkohol zu trinken ("Trinkdruck"); Reizbarkeit; Depression. Die Abhängigkeit, d.h. Toleranz- und Entzugserscheinungen, können nicht mehr unbedingt vorhanden sein, wenn genügend andere Symptome auftreten.

Als es ohne Spiritus nicht mehr geht.

Die Alkoholsucht verläuft in der Regel langsam über viele Jahre. Allerdings sind die Zeichen einer pathologischen Alkoholsucht deutlich sichtbar: Das ganze Jahr über steht der Drogenalkohol im Mittelpunkt des Lebens. Immer weniger scheint ohne Spiritus zu funktionieren. Der Alkoholkonsum ist das Allerwichtigste, andere Belange werden unterlassen. Eine Lebensweise ohne Alkoholika ist kaum noch denkbar.

Alkoholsüchtige planen die Tage so, dass sie alkoholisch sind. Eine klare Anzeige der Alkoholsucht wird wiederholt, misslungene Trinkversuche weniger oder gar nichts. Sobald Alkoholiker zu konsumieren beginnen, ist es sehr schwierig für sie, damit aufhören. Ein beginnender Alkoholkonsum ist gekennzeichnet durch:

Derjenige, der sich früh entscheidet, das Alkoholproblem ernst zu nehmen, hat gute Aussichten, eine Abhaengigkeit zu vermeiden. In der Rubrik "Handel" erhalten Sie weitere nützliche Hinweise, wie Sie Ihren Alkoholgenuss begrenzen und eine wirkliche Problemlösung für bestehende Schwierigkeiten anstreben. Eine Indikation für Alkoholsucht sind Entzugserscheinungen, die nicht notwendigerweise nur physisch sein müssen.

Durch den Verzicht auf Spiritus werden sowohl Leib als auch Seele aus dem Lot gebracht. Die möglichen Entzugserscheinungen sind: Wenn man einmal anfängt zu saufen, ist es beinahe undenkbar, dass man aufhört, bevor man komplett durchtrunken ist. "Filmtränen " sind auch Anzeichen einer fortgeschrittenen Sucht. Das bedrohlichste und extremste Anzeichen des physischen Entzugs: das "Delirium tremens": Die Entzugserscheinungen lassen nach, sobald wieder einmal ein Alkoholkonsum stattfindet, und sie kommen zurück, wenn die Alkoholwirkung nachläßt.

Um Entzugserscheinungen zu verhindern, wird in diesem Zustand der Sucht konsumiert. Es ist sehr schwierig, diesen Zyklus ohne professionelle Unterstützung zu unterbrechen. Wirkungsvolle Hilfen bei Alkoholsucht sind jedoch möglich und die scheinbar bedrohlichen Entzugserscheinungen können durch eine fachgerechte Therapie mildert werden. Wenn die Entwicklung der Abhängigkeiten nicht aufgehalten wird, beginnt ein Teufelskreis: Das Überleben lohnt sich nicht mit Spiritus oder ohne Spiritus.

Anstrengende Versuche, das Alkoholkonsum drastisch zu beschränken oder ohne den Alkoholkonsum auskommen zu wollen, folgten Rückschlägen und Zeitüberschreitungen. Auch die Furcht, nie aus diesem Zyklus herauszukommen, und die Aussicht, das Phänomen in den Griff mitzunehmen. Mit dem Selbsttest können Sie feststellen, ob Sie oder eine Ihnen nahe stehende Person alkoholsüchtig sind.

"Ich könnte zu jeder Zeit mit dem Alkoholgenuss aufhören."? Oft braucht es lange, bis die Menschen ihre Alkoholproblematik zugeben und sich entscheiden, ihre Trinkgewohnheiten zu ändern. Gute Absichten werden von Tagen gefolgt, an denen übermäßiger Alkoholgenuss das tägliche Brot nicht sehr belasten. Das Entspannen durch den Spiritus oder der Spass an der feuchten Patrone scheint den Überhang am "Morgen danach" zu überwiegen.

Es ist auch möglich, dass andere Problemstellungen - wie z. B. Erwerbslosigkeit oder Trennungen - das Problem des Alkohols zeitweilig in den Hintergrund rücken. Aber es wird nicht lange dauern, bis wieder klar wird, dass Spiritus zu den vorhandenen Problemen beigetragen hat. Immer deutlicher wird, dass die eigene Lebenslage nur dann besser werden kann, wenn es gelingen sollte, weniger zu konsumieren oder langfristig frei von Alkoholeinfluss zu sein.

Wodurch kann ich mich vom Trinken erholen? Manche Alkoholiker suchen ihr Problem zunächst selbst zu beheben. Falls Sie dabei von Ihrer Gastfamilie oder anderen Menschen in Ihrer Nähe Unterstützung erhalten, kann dies eine große Erleichterung sein. Ebenfalls wichtig: persönliches Wissen, sich selbst einzugestehen und die Lust, sein eigenes alkoholisches Problem zu bewältigen.

Soll ich professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen? Wenn es jedoch nicht möglich ist, die Alkoholsucht aus eigener Initiative zu beseitigen, kann es für die Beteiligten - im Gegensatz zu vielen anderen Gesundheitsproblemen - sehr schwierig sein, professionelle Unterstützung zu erhalten. Alkoholsüchtige haben oft einen internen Konflikt, ob sie Unterstützung akzeptieren sollen oder nicht.

"Aber ich bin daran interessiert, wie ich mit dem Alkoholproblem umgehen kann." "Du willst vielleicht nicht mit dem Image eines Alkoholikers in Zusammenhang stehen." Doch: Die vorhandenen Angebote sind nicht nur auf stark abhängige Menschen ausgerichtet. Es gibt auch Hilfe für diejenigen, die eine einsetzende Abhängigkeit von Alkoholika verhindern wollen.

Falls Sie noch nicht sicher sind, was Sie tun und welche Hilfen Sie in Anspruch genommen haben wollen, können Sie sich zunächst an das Informationstelefon der Bundeszentrale für Zivilluftfahrt (BZgA) in anonymisierter Form wenden. 2. Eine gute erste Etappe im Bereich der Bekämpfung der Alkoholsucht und für ein alkoholfreies Dasein. Ausführlichere Infos und Erlebnisberichte finden Sie in unserer BroschÃ?re "Alkoholfrei leben - Rat und Hilfe bei Alkoholproblemen".

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