Alkoholentzug Selber machen

Den Alkoholentzug selbst durchführen

Unbewältigte Traumata bilden hier einen wesentlichen Schwerpunkt. Nur wenn sie versuchen, Alkohol dauerhaft loszuwerden, merken viele, dass sie süchtig sind. Oft ist es einfacher, mit ärztlicher Unterstützung auszusteigen, als einen kalten Entzug zu machen. Süßgetränke machen dick und süchtig, wie Sie in unserer Zuckerserie lesen können. Ein weiterer Mythos, nämlich dass "trockene" Alkoholiker ihre "Substanz" nicht mehr berühren dürfen, um nicht rückfällig zu werden, wurde für viele Betroffene widerlegt.

Wie funktioniert die Entschlackung?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es einen großen Gegensatz zwischen der Entschlackung selbst und dem permanenten Ausstieg gibt. Entgiftungen finden in verhältnismäßig kurzer Zeit statt. Im Falle einer Alkoholvergiftung bedeutet dies den Zusammenbruch des Alkoholkonsums durch den Verstoffwechsel. Je nach Blutkonzentration ist die Entgiftungsphase in ein bis drei Tagen zu Ende.

Therapiemöglichkeiten für eine erfolgreiche Entnahme reichen von Monaten bis Jahren. Wo ist eine Entschlackung vonnöten? Der Bedarf an stationärer Entschlackung kann ab 2,0 pro Milliliter des Blutalkohols erforderlich werden. Dies bedeutet, dass Spiritus bereits eine vergleichbare Wirksamkeit wie ein herkömmliches Anästhetikum hat. Die Hauptursache für den eventuellen Stromschlag ist der Verlust von Flüssigkeit, der einen schnellen Blutdruckabfall verursacht, der durch die gefässerweiternde Auswirkung von Alkoholika noch gesteigert wird.

Bei einem Blutalkoholgehalt von 4,0 pro Tausend Menschen ist die Gefahr eines Komas gegeben, das durch den damit verbundenen Herzstillstand und Respirationsstillstand zum Tode führt. Abhängig von der Beschaffenheit des Alkohols existiert dieses Problem in vielen FÃ?llen bereits ab einer Konzentration von 3,0 pro Tausend. Was ist die Wirkung der Entschlackung? Die Alkoholentgiftigung wird immer ambulant vorgenommen. Zur Kompensation des Flüssigkeitsverlustes und zur Beschleunigung des Alkoholabbaus werden während der Entschlackung Glucoselösungen in intravenöser Form eingenommen.

Bei der Entschlackung werden unterschiedliche Arzneimittel eingesetzt. Weil im Endstadium des Blutdruckabbaus ein signifikanter Anstieg des Blutdruckes eintritt, kann die zusätzliche Verabreichung von blutdrucksenkenden Medikamenten notwendig werden. Entgiftungen sollten immer von Behandlungen zur dauerhaften Enthaltsamkeit des Alkohols begleitet werden, um einen neuen Entzug zu vermeiden. Die Behandlungen kombinieren unterschiedliche Massnahmen.

Weil die Entstehung und Weiterleitung von Kuriersubstanzen im Hirn durch langfristiges Vergnügen gestört ist, kann die damit einhergehende Verabreichung von Arzneimitteln erforderlich werden, um Entzugssymptome zu unterdrücken. Unbeherrschte Traumen bilden hier einen wesentlichen Fokus. Traumas müssen speziell für den permanenten Rückzug aufbereitet und die Stressverarbeitung durch Veränderung des Tagesablaufs verbessert werden.

Serotoninabgabe und Schilddrüsenfunktionsstörungen können mögliche Gründe für Alkoholismus sein. Welchen Stellenwert haben die kognitiven Methoden beim permanenten Ausstieg? Die kognitiven Behandlungen werden im Allgemeinen auch als Verhaltenstherapie bezeichnet. Es geht in erster Linie darum, zu lernen, Alkohol abzulehnen, denn wer einmal vom Konsum von Drogen abhängig war, riskiert sein Dasein.

Zudem müssen die Beteiligten erfahren, nach welchen Gesichtspunkten sie bisher alkoholische Getränke vorziehen. So können enttäuschende Reaktionen, die ein erhöhtes Rückfallrisiko in den Alkoholismus darstellen, vermieden werden. Weil Alkoholismus auch mit sozialem Entzug einhergeht, umfasst die Behandlung auch die Wiederherstellung von Sozialkontakten.

Das Besondere an der Alkoholabhängigkeit ist, dass schon der Umgang mit kleinen Dosen den Suchtzyklus wieder in Gang setzen kann. Daher müssen zukünftige Ex-Alkoholiker auch die Lebensmittel betrachten, in denen Spiritus als Geschmacksgeber oder Konservierungsstoff eingesetzt wird.

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