Alkoholentzug ohne Hilfe

Entzug von Alkohol ohne Hilfe

Obwohl einige Alkoholiker es schaffen, sich ohne fremde Hilfe von der Sucht zu befreien, wäre für einige die plötzliche Einstellung des Trinkens nicht nur zu hart, sondern sogar gefährlich. Das Alkoholproblem werden sie immer in sich tragen und in ständigem Kampf leben. Bei schweren Entzugserscheinungen (Panikattacken, Angstzustände, schneller Herzschlag) sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Erstellen Sie eine Liste, wie Sie all die Dinge tun, die Sie mit Alkohol "ohne" Alkohol machen. Liegt eine fest verankerte Alkoholabhängigkeit vor, hilft in der Regel ohnehin nur ein Ansatz mit externer Unterstützung.

Im Hochwasser versinken ganze Familie.

Manche Alkoholkranke können sich auch ohne Suchthilfe, ohne Klinik, Arzt, Konversation, Selbsthilfegruppe, Beratung von Suchtkranken loswerden. Immer werden sie das Problem des Alkohols in sich haben und in ständigem Ringen sein. Unglücklicherweise führt der Alkoholkrieg oft zur Desasterisierung. Noch vor kurzem musste ich lernen, dass ein ohne Hilfe ausgetrockneter Trinker sich das eigene Fleisch wegnehmen wollte und nur durch Glück am Leben blieb.

Einige Jahre lang war er ausgetrocknet und hatte sein ganzes Dasein wieder in Ordnung bringen können, z.B. seinen Führerausweis zurückbekommen, seine Schuld beglichen usw. und doch war sein Spiritus immer noch durch Spiritus verseucht. Nichts macht einem Trinker mehr Angst als der Alkoholverlust. Jahre der Dürre ohne Umgang mit dem Alkoholproblem sind nur ein täglicher Ringen gegen die Alkoholabhängigkeit.

Nur wenn dieser Streit zu Ende geht, ist eine Erlösung vom Alkoholismus möglich.

Kontrollierter Alkoholkonsum: Wie der Alkoholentzug wirkt

Um seine Alkoholabhängigkeit zu besiegen, darf man keinen einzigen Drops berühren - so heißt es lange Zeit. Alkoholiker sollten den Alkoholkonsum mindern. Lange Zeit wurde über Alkoholabhängigkeit nachgedacht: Wer nicht zur Enthaltsamkeit fähig war, hatte kaum eine andere Chance, sich auszubreiten. Allerdings werden jetzt neue Ansätze in der Alkoholtherapie verfolgt. Zum ersten Mal wird es auch als therapeutisches Ziel erkannt, weniger zu konsumieren.

Ein Präparat zur Senkung des Alkoholkonsums ist seit Beginn des Monats Septembers in der Bundesrepublik genehmigt. Dieses Produkt beinhaltet den aktiven Inhaltsstoff "Nalmefen", der die Versorgung mit Drogen beim Alkoholgenuss unterbinden soll. Die Wohlfühleffekte des Alkohols werden ohne Verwendung von Drogen unterdrückt. Suchtkranke hoffen deshalb, dass die Medikamenteneinnahme langfristig zu einem geringeren Alkoholgenuss führt, weil die Erkrankten mit ihrer Erkrankung besser umgehen müssen.

In beiden Untersuchungen hatte sich herausgestellt, dass die Wirkstoffgruppe den Alkoholverbrauch signifikant reduziert hat, zum Teil um bis zu 60 Prozentpunkte. Aber auch die Placebo-Gruppe hat ihren Verbrauch reduziert. "Mit der obligatorischen Begleitbehandlung wird das Reduktionsziel Alkohol im Blick behalten", sagt der Suchtkranke. Die Behandlung des "kontrollierten Trinkens" ist jedoch nicht neu.

Seit beinahe 20 Jahren bemühen sich Repräsentanten der gesteuerten Trinktherapie, die Vorschriften zu entspannen und Alkoholabhängige in die Lage zu versetzen, ein Gleichgewicht zwischen völliger Unabhängigkeit und Enthaltsamkeit zu finden. In den 60er Jahren wurde die Behandlung in den Vereinigten Staaten und Asien weiterentwickelt. Dort, wo der Weg des nicht vollständigen Verzichts auf Spiritus lange Zeit auf große Bedenken stößt.

Gesundes Trinken: Alkoholkonsum unter Kontrolle: Wie viel ist schädlich? Lange Zeit stand auch Prof. Mann dem gesteuerten Alkoholkonsum kritisch gegenüber. Den Namen ärgert ihn jedoch: "Reduzierter Alkoholkonsum würde besser sein. Kontrollierter Alkoholkonsum bedeutet, dass nicht nur der Verzehr, sondern auch die Abhängigkeit unter Kontrolle ist.

"Und trotz der guten Resultate erhofft sich Mann, dass die meisten Patientinnen und Patienten letztendlich die Enthaltsamkeit erringen werden." "Idealerweise ist reduzierter Alkoholkonsum der erste Schritt nach draußen." "Und es war der schönste Weg, um diejenigen zu finden, die von der Enthaltsamkeit abgeschreckt wurden oder sich keiner gewöhnlichen Behandlung unterziehen wollten."

Inwieweit die Behandlung des "kontrollierten Trinkens" wirkt und wie wenig Alkoholabhängige sich an ein Enzym trauen, kann auf der folgenden Webseite nachgelesen werden. Bei kontrolliertem Alkoholgenuss legt jeder seine eigenen Zielvorgaben fest. Viele Alkoholiker, die Angst vor einer Entzugs- und Abstinenztherapie haben. Der Patient führt ein Tagebuch, das ihm hilft, ein Gespür für seinen Alkoholgenuss zu bekommen.

Wieviel Hilfe und Support Sie benötigen, bleibt Ihnen überlassen. Die neue Art der Alkoholbehandlung erscheint angesichts der Statistik einleuchtend. Der Drogenbeauftragte der Regierung zeigt, dass über 9,5 Mio. Menschen in Deutschland risikoreich sind. Gute 1,8 Mio. Menschen gilt als Alkoholiker. Lediglich rund zehn Prozentpunkte der Süchtigen gehen in die Behandlung - oft erst nach vielen Jahren der Abhaengigkeit.

Reduzierter Alkoholkonsum, ob mit oder ohne Unterstützung eines Medikamentes, erschließt einen weiteren Therapiezweig. Allerdings wird er nicht unmittelbar als Alkohol bezeichnet - ein Makel, das viele an einer Heilung hindert. Bei etwa 70 % der Männer in Mannheimer Frauen, die sich einer kontrollierten Trinkbehandlung unterziehen, ist es der erste Kontakt mit der Suchtbehandlung.

"Enthaltsamkeit ist oft der einzig effektive Weg, um in schwerwiegenden Situationen, die jahrzehntelang getrunken haben können, vom Konsum von alkoholischen Getränken wegzukommen", sagt Mann. Auch Abstinenzler sollten ihre Hände vom Alkoholkonsum abkapseln.

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