Alkoholentzug Medikamente

Entzugsdrogen

Erfahren Sie mehr über Anwendungsgebiete & Wissenswertes über Medikamente. Der Antabus (Wirkstoff Disulfiram) kann eine Hilfe bei der Behandlung von Alkoholismus sein. In der Medizin beeinträchtigt es den Abbau von Acetaldehyd, dem ersten Stoffwechselprodukt des Alkohols. Dieses Medikament verhindert, dass der Alkohol in der Leber vollständig abgebaut wird, was zu Vergiftungserscheinungen führt. Alkoholentzug, der durch Drogen gegen Alkoholabhängigkeit unterstützt wird, wird auch als Warmentzug bezeichnet.

Gegen den Alkoholismus: Neue Konzepte

Warum manche Menschen regelmässig und ohne es zu benötigen alkoholisch konsumieren können und andere rasch süchtig danach werden, hat schon lange Fachleute eingenommen. "Ein Erbteil wird als sicher angesehen", erläutert er. Die Alkoholabhängigkeit tritt wie andere Krankheiten auch in der Familie auf. "Genauso wie helle Menschen sich mehr vor der Sonne beschützen müssen, sollten Menschen mit vererbter Sensibilität besonders vorsichtig mit Spiritus umgehen", sagt er.

Im Prinzip rät er davon ab, jeden Tag und in regelmäßigen Abständen länger nicht alkoholische Getränke zu konsumieren. "Manch einer trinkt seit Jahrzehnten regelmässig und unauffällig Schadstoffe ", sagt er. So dauert es durchschnittlich zehn Jahre von den ersten Symptomen einer alkoholbedingten Erkrankung bis zur Suchtbehandlung. Der Leitfaden schreibt vor, dass Hausärzte in Zukunft regelmässig nach ihrem Alkoholgenuss befragen und ihre Werte in der Leber überprüfen.

"Einfaches ambulantes Vorgehen reicht oft aus, um den Alkoholgenuss vom Gefahren- auf den erträglichen Umfang zu reduzieren", sagt er. Die Erfahrung zeigt, dass zunächst nur wenige Patientinnen und Patienten darauf vorbereitet sind, permanent auf den Genuss von Spiritus zu verzichten. 3. "Schon geringe Alkoholmengen sind giftig", sagt er. "Dies ignoriert die Wirklichkeit völlig", antwortet er.

"Was kann ein Doktor, der gern selbst getrunken hat, seinen Patientinnen untersagen, Alkoholika zu trinken?" Süchtexperte Dr. med. Karl Mann war lange Zeit gegenüber reduziertem Trinkverhalten kritisch, gibt aber jetzt zu: "Es wirkt bei vielen Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Alkoholgenuss in wenigen Beratungsgesprächen auf 60 v. H. des Ausgangswertes reduziert werden kann. Kann der Patient auf diese Art und Weise seinen Verbrauch nicht verringern, können Mediziner den aktiven Stoff namens Lalmefen verschreiben.

"Wird die Droge zwei Stunde vor dem erwarteten Verzehr eingenommen, wird die lohnende Auswirkung des Alkoholkonsums im Hirn unterdrückt. "Doch reduzierter Alkoholkonsum ist ein erster Ansatz und ermöglicht den Betreffenden, sich im Laufe der Zeit zu enthalten."

Alkoholische Entwöhnungsprodukte: Medikamente, Wirksubstanzen, Anwendungsbereiche, Wirkungen

Bei Alkoholkrankheiten gibt es zwei Phasen: Bei der ersten Entzugsphase wird dem Betroffenen während der ambulanten Versorgung, auch bekannt als Detoxikation, der Suchtstoff Spiritus unterdrückt. Weitere Anzeichen von Alkoholentzug sind Herzklopfen, Unruhe, Beben und Schweiß. In der zweiten Entwöhnungsphase findet eine psychologische, soziale und medizinische Betreuung statt.

Der Zweck der Therapie ist es, die Verbindung zum suchterzeugenden Stoff permanent freizusetzen. Alkoholische Entwöhnungsprodukte wie Acamprosate, Disulfram und Malmefen dürfen nur im Zusammenhang mit einem solchen Gesamtkonzept eingenommen werden. Clomethiazole hat eine beruhigende, krampflösende und schlaffördernde Funktion im Hirn. Entzugserscheinungen wie Tremor, Schweißausbrüche und Tachykardie treten auf, weil Spiritus nicht mehr dämpfend auf das pflanzliche Nerven-System einwirkt.

Clonidine (ein Wirksubstanz aus der Reihe der Alpha-Sympathomimetika) löst diese Dämpfungswirkung im Nerven-System ab und entlastet damit die oben genannten Entzugserscheinungen. Acamprosate attackiert das Hirn, um den Alkoholkonsum zu reduzieren. Dies wird durch die Dämpfung bestimmter Bereiche des Gehirns erzielt. Desulfiram ist ein aktiver Inhaltsstoff, der bei Patientinnen und Patienten nach Alkoholkonsum zu starken Unverträglichkeiten führt.

Gewöhnlich hört der Betroffene auf, aus Angst vor diesen unerfreulichen Konsequenzen mit dem Alkoholkonsum aufzuhören. Die Opiatrezeptoren im Hirn, an die der Blutalkohol gebunden ist, werden von der Pflanze belegt. Weil die Empfänger von den Nalmen belegt sind, können Medikamente wie z. B. Alkoholika dort nicht mehr ankoppeln. Untersuchungen haben somit den Alkoholkonsum von Süchtigen eindeutig reduziert.

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