Akute Lymphatische Leukämie

Akut Lymphatische Leukämie

ALL ist die häufigste Form der Leukämie im Kindesalter; sie ist bei Erwachsenen selten. Akute lymphatische Leukämie (ALL) ist eine seltene bösartige hämatologische Erkrankung. Akute lymphatische Leukämie, kurz ALL, ist eine akute Form der Leukämie. Entartete Zellen, die normalerweise zu Lymphozyten (Vorläuferzellen) heranwachsen, werden zu bösartigen Leukämiezellen.

Akute lymphatische Leukämie (ALL) bei Erwachsenen.

Akut lymphatische Leukämie (ALL)

Akute lymphatische Leukämie (ALL) ist eine maligne Krankheit, die durch unausgereifte Vorläufer von lymphatischen Zellen verursacht wird. ALL ist die verbreitetste Leukämieform im Kindesalter; sie ist bei älteren Menschen rar. In den letzten Dekaden wurde auf dem Feld ALL intensiv geforscht, wodurch die Anzahl der Heilung signifikant zunahm.

In vielen FÃ?llen ist eine bisher nicht heilbare Krankheit ausheilbar! Akute lymphatische Leukämie (ALL) ist eine maligne Krankheit des hämatopoetischen Körpers (Blutkrebs), bei der ein frühes Vorstadium der Leukämie degeneriert und sich unkontrollierbar ausbreitet. Sie sind weisse Blutzellen und Teil des Abwehrsystems. Indem sie das Erbgut eines noch nicht ausgereiften Vorläufers von Glymphozyten verändert, teilt und vervielfältigt sich die befallene Körperzelle ungehindert, ohne sich jedoch zu gesunden, funktionellen Zellen zu fortpflanzen.

Man nennt die entstandenen Lymphknoten Lymphblasen oder Lymphknoten. Die Blasen werden über das Lymphsystem und das Blutsystem letztendlich im ganzen Organismus verbreitet und können andere Organen infizieren und beschädigen. Akute lymphatische Leukämie ist keine Erbkrankheit und kann - wie andere Krebsarten auch - weder infektiös noch auf andere Menschen übertragbar sein.

ALL wird durch maligne Genveränderungen im menschlichen Körper verursacht, die im Verlauf des Lebenszyklus erlangt werden. Manche Krebsmedikamente können in Ausnahmefällen auch nach Jahren noch eine so genannte Sekundärtherapie anstoßen. In der Regel treten die Beschwerden innerhalb weniger Tage auf. Verursacht werden sie einerseits durch die unzureichende Zahl der normalen Blutkörperchen und andererseits durch den befallenen Organen mit Lymphstößen: Organbefall: Viele Betroffene haben ebenfalls Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust.

Immerhin ist die Haelfte der Betroffenen an einer Leukaemie oder im Falle einer gleichzeitigen Infektion erkrankt. Bei einigen Patientinnen und Patienten gibt es kaum Anzeichen einer Leukämie, die durch Zufall bei einer Routineuntersuchung aufgedeckt wird. Sämtliche beschriebene Krankheitsbilder kommen auch bei anderen, relativ harmlosen Krankheiten vor und haben in den meisten FÃ?llen nichts mit LeukÃ?mie zu tun.

Ist eine akute lymphatische Leukämie vorhanden, muss so schnell wie möglich mit der Behandlung angefangen werden. Wird eine Leukämie vermutet, sind umfassende Blut- und Knochenmarkuntersuchungen erforderlich, um die Diagnosestellung zu sichern und die Leukämieart zu bestimmen. Darüberhinaus wird die Ausdehnung der Krankheit mit sogenannten bildgebenden Methoden eruiert.

Entdeckt der Hausarzt/Innenarzt aufgrund der Anamnese und der ärztlichen Untersuchung Anzeichen einer akuten Leukämie, wird er zunächst das Gefäß durchleuchten. Wenn sich der Leukämieverdacht bestätigen sollte, z.B. weil unausgereifte Blutzellen vorhanden sind oder eine Blutarmut oder Blutarmut oder Thrombopenie vorliegen, muss die Diagnosestellung auch durch eine Knochenmarkanalyse abgesichert werden.

Bei diesem kurzen, ambulanten Verfahren kann es für den Betroffenen etwas unbequem sein, da es einige wenige Gehminuten dauern kann, bis das Mark in die Injektionsspritze eindringt. Anhand der Auswertung kann nicht nur die Leukämieart, sondern auch der exakte Subtyp der Krankheit ermittelt werden. Die Teilformen der akute lymphatische Leukämie weisen erhebliche Unterschiede in Verlauf, Vorhersage und Reaktion auf unterschiedliche Therapien auf, so dass eine gründliche Knochenmarkuntersuchung für die Entwicklung eines entsprechenden Behandlungsplans unerlässlich ist.

Wird ein ALL nachgewiesen, sind je nach Fall weitere Abklärungen notwendig, um einen möglichen Lymphstoss in andere Körperorgane auszuschließen. Zusätzlich wird eine Stichprobe aus dem Rückenmark genommen (Lumbalpunktion), um zu bestimmen, ob das Gehirn von Leukämie betroffen ist. Beispielsweise kann mit der MRD-Diagnostik geprüft werden, ob die Leukämie komplett zurückgegangen ist (Remission) und ob ein bevorstehender Rezidiv früh erkennbar ist.

ALL ist keine gleichförmige Krankheit. Weil maligne Änderungen der lymphozytären Strukturen in unterschiedlichen Stadien der Zellentstehung auftreten können, gibt es unterschiedliche Subtypen von ALL (Abb. 1). Abb. 1: Entwicklung ALLER Subgruppen aus Lymphzellen unterschiedlicher Reifegrade. Von den Entwicklungsstadien der gewöhnlichen Reifung der Bakterien in der Zelle (blauer Hintergrund) können sich die unterschiedlichen Erscheinungsformen von ALL ausbilden.

Sie haben die Eigenschaften der gesünderen Zellen, von denen sie stammen. Diese Lymphblasen haben die Eigenschaften der Zellen, von denen sie stammen, und ihr Entwicklungsstadium kann unausgereift oder erwachsen sein. In einigen Fällen tritt eine zusätzliche Genveränderung auf, die als Philadelphia-Chromosom (Ph+ ALL; ausgesprochen: Phadelphia-positiv ALL ) oder Translation t(9;22) bekannt ist.

Ph+ ALL tritt vor allem bei alten Menschen auf und reagiert weniger auf eine konventionelle Chemotherapie. Doch in den vergangenen Jahren wurden neue Arzneimittel auf den Markt gebracht, die die Behandlungsergebnisse und die Prognosen für die betreffenden Patientinnen und Patienten signifikant verbessern. Allerdings haben Patientinnen mit Burkitt-Lymphom im Vergleich zur ausgereiften B-ALL weniger Lymphblasen im Bindegewebe.

Sie kolonisieren in erster Linie Lymphdrüsen. Die Lymphome von Burkitts erfordern eine andere als die anderen ALLEN Teilgruppen. In mehreren Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Heilungsaussichten bei der akuten lymphatischen Leukämie von unterschiedlichen Risikoparametern abhängt. Anhand dieser Parameter lässt sich prognostizieren, wie gut ein Mensch auf eine herkömmliche medikamentöse Versorgung anspricht und wie hoch die Rückfallwahrscheinlichkeit ist.

Rezidiv heißt, dass sich die Leukämie-Zellen wieder fortpflanzen, nachdem die Krankheit zunächst unterdrückt wurde. Daher basiert die Therapieentscheidung unter anderem auf folgenden Risikofaktoren: Der Patient wird nach Prüfung dieser Faktoren einer Risiko-Gruppe zugeteilt, um die für seinen Einzelfall beste Heilungschance zu haben.

Pflegebedürftige in einer ungünstigeren Risikogruppen werden intensiver (stärker) behandelt, um das Rezidivrisiko zu reduzieren. Niemand kann mit Gewissheit voraussagen, ob ein Kranker trotz aller Risiken je einen Wiedererkrankung hat. Das leukämiefreie Leben reicht von weniger als 10% bis weit über 50%. ALLE ist eine ernste Krankheit, die ohne Behandlung innerhalb weniger Tage zum Tod führen kann.

Es ist daher sehr wichtig, dass sofort nach der Diagnosestellung mit der medikamentösen Versorgung angefangen wird. Wichtigster Teil der Behandlungen bei ALL ist die Chemo- und Begleittherapie zur Nebenwirkungsbehandlung. Sämtliche Komponenten der Tumortherapie sollen die Leukämie-Zellen im gesamten Organismus so weit wie möglich abtöten, damit das Beinmark seine eigentliche Aufgabe - die Bildung von Blut - wiedererlangen kann.

Wenn möglich, sollte ALL in einer Praxis mit Erfahrungen in der Leukämiebehandlung behandelt werden, insbesondere ALL. Durch die langwierige und belastende Therapie sollten sich der Patient und seine Angehörigen über den vorgesehenen Eingriff vollständig unterrichten. Die behandelnden Ärzte werden mit dem Kunden im Detail besprechen und ihn über alle Behandlungsoptionen aufklären.

Im Rahmen der Chemo-Therapie bekommt ein Mensch so genannte Cytostatika, die das Zellwachstum von Leukämie-Zellen inhibieren. Weil ein einzelnes Arzneimittel in der Regel nicht ausreichend ist, um alle Explosionen zu zerstören, werden mehrere Arzneimittel mit unterschiedlichen Wirkungsweisen miteinander verbunden. Lymphstöße können auch das Hirn infizieren, wo die alleinige Chemo-Therapie sie nicht ausreichend abtötet.

Aus diesem Grund ist die Schädelbestrahlung ein integraler Teil der Therapie. Es ist beabsichtigt, die Leukämie-Zellen im Kopf zu entfernen, um zu vermeiden, dass diese Explosionen den Ansatzpunkt für einen Rückfall der Krankheit ausbilden. Bei einigen Patientinnen entwickelt sich ein so genannter Mediastinaltumor, eine massive Akkumulation von Lymphstößen. Ein weiterer Behandlungsweg ist die Stammzell-Transplantation.

Die Zielsetzung dieser Behandlung ist es, das kranke durch gesunde Knochenmarkszellen zu substituieren. Beim Stammzelltransplantat werden dem Pflegebedürftigen gereinigte Stammzellen eines geeigneten Donors (allogen) oder weniger häufig der Patient selbst (autolog) durch Injektion zugeführt. Zur erfolgreichen Behandlung müssen zunächst alle Blutkrebszellen abtöten werden. Das wird durch eine intensive Chemo- und Strahlentherapie erzielt, die nicht nur die Lymphblasen, sondern auch die gesunde Zelle im Rückenmark abtötet.

Dies ist eine anstrengende und risikobehaftete Behandlung, daher muss der Betroffene bei der Stammzell-Transplantation im Rahmen des Allgemeinzustandes und des Alters berücksichtigt werden. Stammzelltransplantationen werden bei ALL in der Regel nur dann vorgenommen, wenn aufgrund der Eigenschaften von Leukämie-Zellen ein erhöhtes Rückfallrisiko vorliegt oder der Betroffene bereits einen Wiederauftreten hat.

Die meisten ALLEN Patientinnen und Patienten werden in Therapie-Studien betreut. Die Patientin bekommt Zugriff auf die neusten Erkenntnisse der Wissenschaft und wird mit neuartigen Arzneimitteln und modernen Therapiestrategien versorgt. Welche Untersuchung für einen bestimmten Fall geeignet ist, muss gemeinsam mit dem Behandler entschieden werden.

Doch die endgültige Teilnahme an einer Studie entscheidet immer der Betroffene selbst. Über 100 Dialysekliniken in ganz Deutschland nehmen an den Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft für akute lymphatische Leukämie bei erwachsenen Menschen (GMALL-Arbeitsgruppe) teil und folgen den Therapie-Empfehlungen dieser Arbeitsgemeinschaft. Das ist deshalb von Bedeutung, weil ALL eine sehr rare Krankheit ist und der individuelle Arzt wenig Gelegenheit hat, umfangreiche Erfahrung zu machen.

Die an den GMALL-Studien oder den laufenden GMALL-Studien teilnehmenden Patientinnen und Patienten können im German Leukemia Study Register gefunden werden. Im Falle eines frühzeitigen Rückfalls oder wenn die Krankheit nicht auf eine Behandlung reagiert (Therapieversagen), werden unterschiedliche Varianten untersucht, z.B. mit neuen Arzneimitteln im Zuge von Therapieuntersuchungen. In den letzten Dekaden hat die Anzahl der Heilung ALLER Kleinkinder und Erwachsener stetig zugelegt.

Ziel ist es, Hinweise auf einen Rezidiv oder verspätete Wirkungen der Therapien in einem frühen Stadium zu erkennen. Bei allen Patientinnen und Patienten, die in einer GMALL-Studie oder nach einer GMALL-Therapieempfehlung therapiert wurden, wird ein kostenfreier Patientenpass mitgebracht. Darin sind wichtige Angaben über die Krankheit und die vorherige Versorgung des Betroffenen enthalten. Bei der ersten Vorstellung eines Pflegebedürftigen kann sich der behandelnde Arzt mit dem Personalausweis rasch und ausführlich über die spezielle Gesundheitssituation des Pflegebedürftigen unterrichten.

Auf dem Personalausweis kann der Kranke auch wichtige Daten, zukünftige Behandlungstermine oder aktuell eingenommene Arzneimittel eintragen. Darüber hinaus finden sich auf der Karte Verweise auf Internet-Seiten mit weiteren tagesaktuellen und nützlichen Hinweisen für Arzt und Arzt. Der Patientenprospekt zur akute lymphatische Leukämie (ALL) von erwachsenen Patienten im Kompetenznetzwerk Leukämie wurde in Kooperation mit dem UKV Frankfurter und der Stiftung Leukämie Rhein-Main g.e.V. veröffentlicht.

Dabei wird der aktuelle Forschungsstand beachtet und die Behandlungsoptionen für Erwachsene erläutert. Im Besonderen beinhaltet es aufbereitete Information und interessante Fakten über die Krankheit für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Sie können die gedruckten Prospekte bei der Geschäftsstelle der Lökämiehilfe Rhein-Main g.e. V. über die Adresse des Büros anfordern: buero@LHRM. de.

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