Akupunktur Allergie

Die Akupunktur Allergie

Heuschnupfen-Akupunktur: Die klassische chinesische Akupunktur ist sehr effektiv bei Heuschnupfen. Die Bezeichnung "Allergie" wurde in der. Durch die Akupunktur wird die Allergie auf ein erträgliches Maß reduziert, oft verschwindet der Heuschnupfen ganz.

Heufieber

Ein sehr wichtiger und aktueller Bericht (Feng u. a. 2015) faßt die Resultate von 13 unterschiedlichen Untersuchungen zu allergischem Rhinitis/Heuschnupfen mit einer Gesamtzahl von 2365 Patientinnen und Patienten zusammen. Um die Akupunktur zu kontrollieren, wurde keine Akupunktur-Therapie oder Medikation verwendet. In den mit Akupunktur behandelten Patientengruppen wurde eine signifikante Reduzierung der Allergiesymptome in der Nase und eine signifikante Reduzierung des Drogenkonsums festgestellt.

Der körpereigene Abwehrstoff ( "IgE") war auch im Gehirn in den Behandlungsgruppen deutlich weniger präsent als in den Steuerungsgruppen. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Behandlungsgruppe eine deutlich bessere Qualität des Lebens (in Relation zur Nasenkatarrhose und auch allgemein) aufweist als die Kontrollgruppe. Es wurden keine ernsthaften Begleiterscheinungen der Akupunktur-Gruppe in den Untersuchungen festgestellt.

Unser Tipp: Akupunktur ist eine wirksame und ungefährliche Behandlung der Allergie gegen Nasenschwamm. So haben die englische Fachgesellschaft eine gültige Handlungsempfehlung - so genannte "Clinical Guidelines" - (Seidlman u. a. 2015) zur Diagnose und Behandlung von allergischer Rhinitis/Heuschnupfen veröffentlicht. Es wird empfohlen, die Akupunktur bei nicht medikamentös behandelten Personen (vor allem Kortison) anzuwenden.

Von einer Therapieempfehlung mit Heilkräutern wurde abgesehen. Die englische Fachgesellschaft empfiehlt die Akupunktur, wenn keine Arzneimitteltherapie erwünscht ist. In der großen, sehr sorgfältig konzipierten so genannten ACUSAR-Studie (Brinkhaus u. a. 2013) haben 422 Patientinnen und Patienten sowie 46 auf Akupunktur und chinesische Heilkunde ausgerichtete Fachärzte teilgenommen.

Die Abkürzung steht für Akupunktur bei saisonal bedingter Allergie gegen Schnupfen und Nasenatmung. Der Patient wurde in drei Patientengruppen untergliedert. Der erste wurde mit Akupunktur versorgt, der zweite mit minimaler Akupunktur und der dritte zunächst ohne Therapeut. Letztere erhielten jedoch auch nach einer Wartefrist von 8 Schwangerschaftswochen eine regelmäßige Akupunktur.

Bei diesen Patientinnen zeigte sich dann auch eine nachlassende Intensität der Beschwerden wie z. B. der Akupunktur-Gruppe 1 nach dem Therapiezyklus. Bei zu starken Symptomen durften alle Patientinnen und Patienten so genannte Notfallmedikamente (orales Antihistaminikum, z.B. Cetericin oder Systemsteroide) einnehmen. Nach einer 8-wöchigen Behandlung hat die Akupunktur eine signifikante Steigerung der so genannten Krankheits-spezifischen Lebenssituation im Gegensatz zur Minimalakupunktur und zu keiner Akupunktur und zu einer deutlichen Reduzierung des Drogenkonsums (Antihistaminikum) geführt.

Auch nach 16 Schwangerschaftswochen war dieser Abstand zwischen den 3 Behandlungsgruppen (Sofortakupunktur, Minimalakupunktur und Akupunktur nach Wartezeit) noch da. Auch bei den Patientinnen, die zunächst nur Notfallmedikamente und erst nach 8-wöchiger Akupunktur erhalten hatten, zeigte sich die Verbesserung der Symtomatik.

In den Folgejahren waren die Reklamationen der Akupunkturpatienten weniger ausgeprägt als die der Minimalakupunkturgruppe. Fazit: Die Verfasser haben die Akupunktur für die Therapie der Allergien bei Schnupfen als wesentlich effektiv befunden, trauten sich aber nicht, eine Erklärung über die klinische Signifikanz dieser Wirkungen abzugeben. In einer mittelgroßen randomisierten kontrollierten Untersuchung (Brinkhaus u. a. 2004) werden 52 Patientinnen mit jahreszeitlich bedingter Allergie (Heuschnupfen) mit dem Vergleich zwischen Akupunktur plus spezieller chinesischer Pflanzentherapie (chinesische Kräutertherapie) und Minimalakupunktur plus unspezifischer chinesischer Pflanzentherapie verglichen.

Es dauerte 6 Monate, mit einer wöchentlichen Akupunktur oder Minimalakupunktur und dreimaligem Abkochen. Nach der Verumtherapie wurde eine deutliche Steigerung der Lebenssituation bei Heuschnupfensymptomen beobachtet (Verumtherapiegruppe: 84,6 %, Kontrollgruppe: 40 %). Fazit: Basierend auf dieser Untersuchung ist die traditionelle chinesische Pflanzentherapie bei saisonaler allergischer Rhinitis eine wirksame und ungefährliche Behandlungsmethode und kann in die Untersuchung einbezogen werden.

In einer sehr interessanten Untersuchung (Petti u. a. 2002) werden die allergenen Einflussfaktoren im Gehirn bei der chronischen allergischen Rhinitis behandelt. Es wurde die Plasma-Konzentration der so genannten Zytokine IL-2, IL-6 und IL-10 im Blutsystem bestimmt und bei Personen, die eine Akupunktur erhielten, Patientinnen und Patienten, die eine Minimalakupunktur erhielten und bei denen es keine Behandlung gab, gegenübergestellt.

Vor, zwei und 24 Std. nach der Therapie wurde Blut entnommen. Nur eine Akupunktur oder minimale Akupunktur-Sitzung wurde durchlaufen. Sowohl in der minimalen als auch in der Kontrollgruppe ohne Therapie gab es keine Veränderungen in IL-10 Nach 24 Std. gab es auch eine deutliche Reduzierung von IL-2 in der AK.

Zytokin IL-6 zeigt eine Abnahme nach Akupunktur-Therapie, aber diese Änderung war nicht bedeutsam. Schuss Fazit: Die deutliche Änderung in IL-10 kann eine (teilweise) Begründung dafür sein, warum Akupunktur bei allergischem Schnupfen wirkt. Bei den 238 Teilnehmern mit allergischem Schnupfen wurde eine Multicenterstudie (Choi u. a. 2013) in drei Kategorien untergliedert.

In der ersten Patientengruppe gab es eine Akupunkturbehandlung, in der zweiten eine Minimalakupunktur und in der dritten Patientengruppe zunächst keine Akupunktur. Es wurde eine 4-wöchige Kur mit drei Behandlungen pro Tag durchgeführt. Eine positive, bereits signifikante Wirkung der Nasenbeschwerden war bereits nach 2 Therapiewochen (Akupunktur und Minimalakupunktur) gegeben, wurde aber nach 4 Wochen sehr deutlich: Es wurde gezeigt, dass die Nasenbeschwerden in der Akkupunkturgruppe nach Beendigung der Behandlungen wesentlich geringer waren als in der Nichttherapiegruppe.

Auch der therapeutische Erfolg der Akkupunkturgruppe war klar, aber nicht aussagekräftig. Interessant ist jedoch, dass der Traum in der mit Verum-Akupunktur behandelten Patientengruppe wesentlich besser war als bei denjenigen, die minimale Akupunktur erhielten. Unser Tipp: Akupunktur kann sehr gut zur Therapie der Allergie verwendet werden.

Es ist auch eine sehr ungefährliche und nebenwirkungsfreie Behandlung. In einer internationalen, multizentrischen, radomisierten, kontrollierten und einfach verblindeten Untersuchung (Zhan und andere 2014) wird die Auswirkung der Akupunkturpunktmassage auf das Gehör bei 245 Personen mit persistierender Allergie im Gegensatz zur Mini-Massage von Akkupunkturpunkten auch auf das Gehör verglichen.

Außerdem mussten die Patientinnen dreimal am Tag eine Selbstmassage durchführen. Am Ende der Kur und 12 Monate später wurden sowohl die Lebensbedingungen als auch die physischen Beschwerden in der Akupunkturpunktmassagegruppe im Verhältnis zur Steuergruppe deutlich verbessert. Tipp: Die Ohrakupunkturmassage kann mit Erfolg in der Rhinitistherapie angewendet werden.

An einer randomisierten, kontrollierten, doppelblinden Untersuchung (Ng u. a. 2004) zur Therapie der persistierenden allergischen Schnupfenerkrankung (Heuschnupfen) haben 72 Patienten teilgenommen. In der einen wurde die Akupunktur, in der anderen die Minimalakupunktur an den gleichen Punkten, 3 Millimeter hoch graviert. Nicht nur die Pädiater, sondern auch die Kinderärztinnen und -ärzte, die die Tiere untersucht und bewertet haben, wußten nicht, welcher Kindergruppe sie zugeordnet waren.

Bei den jungen Patientinnen wurden 8 wöchentlich zwei Akupunktur- und zwei Minimalakupunkturbehandlungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Akupunkturgruppe deutlich mehr symptomlose Tage und deutlich geringere Ergebnisse im Allergiefragebogen hatte (nach 8 Behandlungswochen und nach 16 Wochen) als die Akupunkturgruppe, die eine minimale Akupunktur hatte.

Sie schlussfolgern, dass die Akupunktur die Beschwerden des Heuschnupfens bei Kleinkindern wirksamer vermindert als die Minimalakupunktur. Unser Tipp: Die Akupunktur ist eine wirksame und ungefährliche Behandlungsmethode bei persistierender Allergie bei Kinder. Diese Antihistaminika werden oft bei Allergien eingenommen. Die Therapie war wie folgt: die Kontrolle nahm 10 Milligramm Loratadine pro Tag für 8 Wochen, die andere Hälfte wurde mit zweimal pro Tag für 30 Min. für 8 Wochen aufbereitet.

Die Verbesserung in der Zielgruppe, die das Medikament erhalten hatte, dauerte allerdings an. Im Unterschied zur Arzneimittelgruppe hatte diese auch eine Verbesserung der Lebensbedingungen, da sich Krankheitssymptome wie Geschmacksstörungen, Erschöpfungszustände, Empfindlichkeit gegenüber Windeinwirkung und Erkältung sowie Erkältungskrankheiten signifikant ergaben. Fazit: So gut wie das Antihistaminikum Loratadine ist es, die physischen Anzeichen einer allergischen Schnupfenreaktion zu reduzieren, aber auch die Lebensbedingungen der Betroffenen zu verbessern.

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