Aktive Tuberkulose

Die aktive Tuberkulose

aktive Tuberkulose muss immer ausgeschlossen werden. Die Tuberkulin-Tests sind ausschließlich für die UU und das Screening von Hochrisikogruppen bestimmt. Wird die körpereigene Immunabwehr geschwächt, steigt das Risiko, dass sich aus einer latenten Infektion eine aktive Tuberkulose entwickelt. Daher gibt es Risikogruppen, die besonders anfällig und/oder anfällig für die Entwicklung einer aktiven Tuberkulose sind. Selbst eine ungefähre Vorhersage einer Lebenszeit für die Tuberkulose wird nach dem, was vorgestellt wurde, kaum möglich sein.

TB-Diagnostik

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass etwa jeder dritte Mensch auf der Welt mit Mykobakterium Tuberkulose (M. tuberculosis) erkrankt ist. Bei diesen Menschen ist die Gefahr einer Tuberkulose (TB) im Verlauf ihres Lebenszyklus von ca. 5 - 20% gegeben (1). Bisher gab es nur den Tuberkulin-Hauttest (THT) für die Diagnostik der Latenz.

Alternativ zum vorherigen THT wird in unserem Prüflabor ein peripherer Bluttest (T-SPOT. Tuberkulose von Oxford Immunotec) angeboten. Tuberkulose ist in Europa (CE-Kennzeichnung) und den USA (FDA-Zulassung) für die Tuberkulose-Diagnostik anerkannt. Diese in vitro Untersuchung weist über Interferonbildung auf ? T- spezifische Lymphozyten nach. Tuberkulose, insbesondere bei der Diagnose der latente Tuberkulose, kann aber auch einen wichtigen Teil zur Diagnose der Tuberkulose beitragen.

Eine vorangegangene BCG-Impfung (2-7) hat keinen Einfluss auf den Nachweis. Er kann auch bei immundefizienten Personen (z.B. HIV) eingesetzt werden (9, 10). Für die Auswertung des T-SPOT wird eine detaillierte TB-Historie herangezogen, die für die Auswertung des Tuberkulinhauttests vonnöten ist. Die Untersuchung ist besonders geeignet, wenn eine Ansteckung mit M. Tuberkulose auszuschließen ist:

Detektion einer latente Tuberkulose vor einer Immunsuppressionstherapie, z.B. bei Verwendung von TNF-inhibierenden Stoffen für die rheumatische Behandlung (13). THT deutet nach Tuberkulosekontakt auf eine Ansteckung mit M. tuberculosis hin, und zwar erst nach 2 Schwangerschaftswochen und längstens nach 8 Schwangerschaftswochen. Tuberkulose sind diese Zeiten für den Befund einer Ansteckung zu unterstellen (7).

Im Bereich der Tuberkulose hat die Mikrobiologie und Klinik nach wie vor Vorrang vor dem T-SPOT. Weil ein direkter Krankheitserregernachweis bei aktiver Tuberkulose und extrapulmonaler Tuberkulose oft nicht möglich ist, ist ein positiver T-SPOT. Tuberkulose-Ergebnisse tragen zur Erkennung von Tuberkulose bei (16). Tuberkulose ist eine örtliche Immundiagnose möglich, eine große Zahl von Tuberkulose-spezifischen Lymphozyten an diesen Stellen deutet auf eine aktive Tuberkulose hin.

TB-spezifische Lymphozyten, die mit dem T-SPOT verbunden sind. Wenn das Antigen im Versuch erneut exponiert wird, bildet diese Effektor-T-Lymphozyten rasch (innerhalb von 16-20 Stunden) Interferon-?. Deren Häufigkeit im Vollblut ist hochdynamisch und es wird angenommen, dass sie die Zahl der Krankheitserreger in vivo widerspiegelt (19). In der aktiven Tuberkulose ist die Zahl der TB-spezifischen Lymphozyten im Blutsystem deutlich größer als in der Latenz.

Durch die große Überschneidung der Mengenwerte von aktiven und latenten Infektionen ist die quantitative Bestimmung von T-SPOT geeignet. Praktisch wird die Tuberkulose jedoch in der Regel nicht zur Differenzierung zwischen der aktiven und der latenten Tuberkulose eingesetzt (20). Bei und nach der Tuberkulose-Therapie ist die Zahl der Tuberkulose-spezifischen Lymphozyten im Gehirn in der Regel reduziert (21).

Die Zahl der TB-spezifischen Lymphozyten kann auch unter Behandlung zunehmen, dies ist jedoch kein Hinweis auf ein Therapiefehler (23). Die Interferon-Tests sind daher wahrscheinlich nicht für die Therapiesteuerung tauglich, da die Tätigkeit einer Tuberkuloseinfektion durch die ausschließliche Bestimmung der interferonbildenden Thrombozyten im Blutsystem nicht adäquat dargestellt wird (24). Die M. tuberculosis-spezifischen T-Zellen werden im Peripherieblut nachweisbar.

Spezielle M. tuberculosis-Antigene bewirken eine Aktivität der effector T Lymphozyten, die interferon? formen und durch die ELISPOT-Technologie nachweisen. Folgende vier Testresultate sind möglich: Negativ: M. tuberkulose-spezifische Lymphozyten sind nicht auffindbar. Derzeit keine Anzeichen einer Ansteckung mit M. Tuberkulose. Weil ca. 5-10% der Tuberkulosepatienten mit dem Nachweis nicht erfasst werden, ist ein zuverlässiger Tuberkuloseausschluss mit dem einzigen Testresultat nicht möglich.

Grenzwert: Nach Stimulierung mit M. tuberculose-spezifischen T-Zellen befindet sich die Zahl der pathogenspezifischen T-Zellen am Grenzwert; das Messergebnis muss als Grenzwert bewertet werden. Aus diesem Grund kann eine Ansteckung mit M. Tuberkulose nicht auszuschließen sein. Positive: Dies deutet auf eine latent vorhandene oder aktive Infizierung mit M. Tuberkulose hin.

Bei der Spezifizierung dieser Zelle handelt es sich lediglich um eine zusätzliche Information und kann nicht zwischen latenter und aktiver Tuberkulose unterschieden werden. Hierfür werden 9 ml frisch gepresstes Heparinvollblut gebraucht, bei Kinder ca. 3 ml. Bitte vereinbaren Sie bei der ersten Anmeldung einen telefonischen Termin (Dr. Meier, 0711/6357-131).

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Dr. Thomas Meier, 0711/6357-131. 1 ) Wynnycky E und Fine PE: Lebenszeitrisiken, Inkubationszeit und Serienintervall der Tuberkulose. T-Zellen T zur Diagnose einer latenten Tuberkulose-Infektion: ein Missverständnis. Anna Interne Medizin. 5. August 2008;149(3):177-84. Interferon-Assays für die Diagnose von aktiver Tuberkulose: Eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse.

Euro Respir J. 2010 Sept. 17. Diel et al : Interferon-? Freisetzungstests zur Diagnose einer latenten M. tuberculosis-Infektion: Eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse. Sr. 2006 Februar 17;131(7):341-7. In der TB-Diagnostik - Aktuelle Standtechnik 2006; 60: 29-44: (8) Gey Van Pittius NC et al: Le ica gènes ESAT-6 Gengruppe und andere grampositive Bakterienkulturen.

Genom Biol. 2001;2(10):FORSCHUNG0044. Dheda K et al.: Die Durchführung eines diagnostischen T-Zell-Tests auf Tuberkulose bei HIV-Infizierten ist unabhängig von der Anzahl der CD4-Zellen. 2005-2038-2041. Jiang W et al.: Schneller und hochsensitiver Nachweis von Tuberkulose durch IFN-Gamma-Freisetzungstest bei HIV-infizierten Personen im BCG-geimpften Bereich.

28. Mai 2010; 10:31 (12) Details AK und Magdorf K Merkmale der Kindheitstuberkulose. Lungenheilkunde 63(4):207-18, 2008 (13) Dr. R et al.: Empfehlung für das Tuberkulose-Screening vor Verabreichung von TNF-Hemmer bei Rheuma. Lungenheilkunde des Jahres 2008; 63: 329-334 (14) R et al: Vergleich der Leistung von Tuberkulin-Hauttest, QuantiFERON-TB-Gold In Tube-Test und T-Punkt.

Tuberkulosetest bei Kontaktuntersuchungen auf Tuberkulose. In Kalsdorf B et al.: Tuberkuloseklinik und Therapie. T-Zell-Assay für extrapulmonale Tuberkulose. Jafari C und Lange C : loi de Suttons : immundiagnostisch lokal de la tuberculose. Infektion. Jafari C et al: Bronchoalveolarer Lavage-Enzym-gebundener Immunospot zur schnellen Diagnostik von Tuberkulose: eine Studie des Tuberkulose Network European Trialsgroup.

Lalvani A. : Zählen von antigenspezifischen T-Zellen : ein neuer Ansatz zur Überwachung des Ansprechens auf eine Tuberkulosebehandlung ? Bei der quantitativen Bewertung eines Interferon-Gamma-Tests zur Unterscheidung von aktiver und latenter Tuberkulose. Kobashi Y et al.: Übergangsveränderungen der T-Zell-Antworten auf Tuberkulose-spezifische Antigene von Mykobakterien während der Behandlung.

S. 22) J et al. Dominguez: T-Zell-Antworten auf Lymphozyten-spezifische Antigene bei aktiven Tuberkulose-Patienten zu Beginn, während und nach der Anti-Tuberkulose-Therapie. Der Test zur Freisetzung von Gamma-Tuberkulose Interferon nach der Tuberkulosebehandlung? Millington KA et al.: Dynamische Beziehung zwischen IFN-gamma und IL-2-Profil von T-Zellen des Mykobakteriums Tuberkulose und Antigenbelastung.

Meier et al.: Sensitivität eines neuen kommerziellen Enzymimmunoassays (SPOT-TB T) für die Diagnose von Tuberkulose in der klinischen Praxis.

Mehr zum Thema